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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton zu Basel


aus: Katholisch für Anfänger, siehe auch: www.katholisch.de

Wann beginnt - wann endet die Fastenzeit?

Der Beginn der Fastenzeit (in der Westkirche) oder auch österliche Busszeit (römisch-katholischen Kirche), richtet sich direkt nach Ostern. Sie beginnt prinzipiell 40 Tage vor Ostern und endet je nach Tradition am Ostersonntag oder in der Osternacht – also der Nacht vom Ostersamstag bzw. am Karsamstag zum Ostersonntag.

Die Fastendauer von 40 Tagen muss heute eigentlich eher symbolisch verstanden werden. Ursprünglich begann die Fastenzeit wohl am 6. Sonntag vor Ostern und endete am Gründonnerstag, an dem die Büsser dann wieder zum Empfang der Kommunion zugelassen wurden. Im 5. Jahrhundert wurden die Sonntage dann als „kleine Auferstehungstage“ gefeiert und daher nicht mehr zu der eigentlichen Fastenzeit gerechnet. Damit wurde dann auch der Beginn der Fastenzeit auf den Mittwoch vorgezogen, der noch heute als Aschermittwoch begangen wird.

Nach einer anderen Berechnungsart werden die Sonntage mit zur Fastenzeit gezählt, der Beginn liegt aber trotzdem auf dem Aschermittwoch. Das Ende verschiebt sich dann dementsprechend um ca. eine Woche vor und fällt auf den Palmsonntag.

Biblischer Hintergrund / Ursprung

Ursprünglich wurde im Christlichen Glauben während der 40 Tage vor Ostern der 40 Tage gedacht, die Jesus Christus in der Wüste verbracht haben soll. Während dieser Zeit musste Jesus seinen Glauben unter Beweis stellen, indem er dem Teufels widerstand.

Der Evangelist Matthäus schildert beispielsweise die Versuchung Jesu (Mt 4,1-11): „Als er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, war er zuletzt hungrig.“ Der Teufel forderte Jesus auf, Steine zu Brot werden zu lassen – das sei für den Gottessohn doch bestimmt kein Problem. Jesus aber antwortet mit einem Zitat aus dem Buch Mose: „Es steht geschrieben: Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes kommt.“

Fastenzeit und Karneval

Über die Herkunft des Begriffes Karneval gibt es unterschiedliche Theorien. Vermutlich stammt der Begriff Karneval aber aus dem Lateinischen: Carne Vale! würde so viel wie „Fleisch, Lebe wohl!“ bedeuten und auf den Abschied vom reichhaltigen Essen hindeuten – eine etwas scherzhaft verstandene Vorbereitung auf das Fasten.

Der Beginn der Fastenzeit wird auch heute noch vielerorts als Aschermittwoch begangen.

Gaetano De Pascale

 

Scanning von Matthias Wamser
 

rise up plus - das neue ökum. Liederbuch

Es wurde in zwei Leitartikeln der vergangenen Jahre schon vorsichtig erwähnt: Das in vielen Kirchgemeinden der gesamten deutschsprachigen Schweiz eifrig benutzte Gesangbuch „rise up“ (= „Steh‘ auf!“). Es erschien zu Beginn des Jahres 2002 mit dem Untertitel „Ökumenisches Liederbuch für junge Leute“. In manchen offenen Singstunden oder Chorproben habe ich diesem Untertitel hinzugefügt: „… für junge Leute jeden Alters“.

Seit Ende 2015 ist eine überarbeitete und erweiterte Version des Buches unter dem Titel „rise up plus“ erhältlich, die im Untertitel den Hinweis auf die „jungen Leute“ weglässt, da er angesichts der Generationen-übergreifenden Verwendung des Buches missverständlich erschien.

Das neue „rise up plus“ enthält über 200 Lieder und über 60 Gebetstexte. Keine der beiden Versionen des „rise up“ war als Konkurrenz zu den bereits 1998 in Gebrauch genommenen Büchern KG (katholisches Gesangbuch) und RG (reformiertes Gesangbuch) gedacht – jedoch wurde auf eine Ergänzung und sinnvolle Erweiterung der Möglichkeiten hingearbeitet.

Die meisten der enthaltenen Lieder gehören zum „Neuen Geistlichen Lied“, das seit etwa 1960 als Ausdruck einer lebendigen Kirche zu einem unüberschaubaren Bestand geführt hat. Diese Lieder knüpfen musikalisch und sprachlich an die heutige Erfahrungswelt an; viele neue Lieder äussern sich zu Themen, die in älteren Liedern kaum aufgegriffen werden. Nicht jede(r) wird alle im „rise up“ enthaltenen Lieder in gleicher Weise schätzen; nicht alles, was nach langer Prüfung in das Buch übernommen wurde, wird an allen Orten in gleicher Weise eingesetzt werden können.

Lassen wir die Herausgeber(innen) zu Wort kommen: „rise up plus will Gemeinschaft fördern, in die Stille führen, zum Beten einladen, Freude und Hoffnung schenken, den Glauben stärken. Und es will Mut machen, in die nahe und ferne Welt hinaus zu sehen und zu gehen.“ Diese Anliegen betreffen auch uns in St. Anton.

Matthias Wamser


 

Pfarrhaus von Vrsac, Quelle Privat zVg Pfarrhaus von Vrsac

Geschichte prägt Beziehung(en)

Vor 25 Jahren, mitten im Jugoslawienkrieg, begann die Partnerschaft zwischen den Pfarreien Vrsac St. Gerhard und Basel St. Anton. Die erste Idee war, Menschen in einem Kriegsgebiet Nothilfe zu leisten. Aber in Vrsac tobte der Krieg gar nicht. Er warf „nur“ seinen Schatten. Infolge des Embargos herrschte in Vrsac Mangel an Lebenswichtigen Gütern. Das traf besonders die Armen. So bestand die erste Phase der Partnerschaft vor allem in der Hilfe für Akut-Spitäler und Psychiatrie: In der Schweiz Hilfsgüter sammeln und mit abenteuerlichen Transporten dorthin bringen, wo sie benötigt wurden.

Bei diesen Fahrten ins Gebiet entdeckte man dann bald was alles fehlte: Medizinisches Hilfsgerät, Betten, Kleider, …. Dank der grosszügigen Spendebereitschaft der Basler konnten immer grössere Hilfstransporte gemacht werden. Einmal wurde sogar ein mit Hilfsgütern gefülltes „Trämli“ geliefert.

Durch die regelmässigen Besuche in Versac zeigte sich, dass nicht nur die Institutionen Hilfe benötigten, sondern auch Privatpersonen. So weitete sich die Hilfe aus in die Pfarrei hinein. Dadurch entstanden wieder neue Kontakte und die Beziehung der Pfarreien intensivierte sich.

Weitere Jahre später standen nicht mehr die Güter im Vordergrund, sondern die Infrastruktur: Gebäude, Kirche. Nun war es nicht mehr notwendig, Baumaterial zu transportieren, dieses konnte man nun billiger unten besorgen. Es war aber notwendig, finanzielle Hilfe zu leisten, damit die Güter gekauft werden konnten. So bestand die Hilfe nun in Sammlungen für die Infrastrukturerneuerung.

Wieder einige Jahre später stand nicht mehr die Hilfeleistung im Vordergrund, sondern der kulturelle Austausch. So besuchten Menschen aus Basel die Pfarrei Vrsac und Menschen aus Vrsac die Pfarrei St. Anton. Selbstverständlich sind die Materiellen Aspekte auch bei Besuchen vorhanden, aber sie stehen nicht im Vordergrund. So freue ich mich darauf, im kommenden Herbst mit einer Delegation unserer Pfarrei die Pfarrei Vrsac besuchen zu können.

Pfr. Stefan Kemmler


 

Die Einhheit der Christen

Jedes Jahr begehen wir die Gebetswoche für die Einheit der Kirche. Doch warum ist die Einheit der Christen so wichtig und wie können wir ihr den Weg bereiten?

Frère Alois hat in seiner Meditation beim Abendgebet am 30. Dezember 2017 in Basel auf einige ganz wichtige Punkte hingewiesen:

Christus ist wichtig für die Welt:
Wir wissen, dass das Evangelium die Botschaft von einer weltumspannenden Geschwisterlichkeit in sich birgt. Die Einheit, die Christus zwischen Gott und den Menschen hergestellt hat, führt zu einer Versöhnung jedes Menschen mit sich selbst – dem Frieden des Herzens -, zu einer Versöhnung der Menschen untereinander – dem Frieden auf Erden – und zu einer Versöhnung der Menschheitsfamilie mit der ganzen Schöpfung.“

Die Einheit der Christen ist wichtig, denn „wenn die Christen getrennt sind, verliert die Botschaft des Evangeliums ihre Strahlkraft. Unsere brüderliche Einheit kann ein Zeichen der Einheit und des Friedens zwischen den Menschen sein.“

Er ermutigte die Christen, sich „unter ein Dach“ zu begeben und machte dazu Vorschläge: Wir Christen können uns „unter ein Dach begeben, - indem wir alles gemeinsam tun, was gemeinsam getan werden kann: Bibelarbeit, soziale und seelsorgerliche Arbeit sowie Religionsunterricht. - indem wir nichts mehr unternehmen, ohne uns die Frage zu stellen, was dies für die anderen bedeutet. - indem wir zusammen Zeichen der Solidarität setzen angesichts der Armut und des Leidens auf der Welt. - indem wir uns für den Schutz der Umwelt einsetzen. - indem wir öfter in der Gegenwart Gottes zusammenkommen, auf sein Wort hören, gemeinsam Stille halten und Gott loben.“

In einer Zeit, wo wir versucht sind, Gemeinsamkeiten zu suchen, wo sie nicht zu finden sind und sie da zu ignorieren, wo einiges zu finden wäre, sind diese Impulse von grosser Bedeutung. Sie zeigen uns den Sinn und die Notwendigkeit der Einheit der Christen auf, ermutigen uns zu tun, was möglich ist und stärken unsere Hoffnung auf unseren Herrn, der gekommen ist, zu heilen was verwundet ist.

Pfr. Stefan Kemmler


 

MIITTEILUNGEN

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Mitteilungen über Anlässe und Ereignisse, KIRCHEheute 8+9

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