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Der Turm, das Wahrzeichen von St. Anton

Willkommen in der Pfarrei St. Anton zu Basel

Rebstock
 

Erstkommunion 2018

Seit Herbst 2017 steht unser Rebstock in der Kirche und die Kinder haben die selbst gebastelten Trauben mit ihren Fotos geschmückt und daran gehängt. Jetzt kurz vor der Erstkommunion dachten wir uns, wir könnten ein neues Foto mit jungen, grünen Trieben machen, es ist ja Frühling! Doch stattdessen hingen braune, verdorrte (junge) Blätter dort. Da mussten wir uns eingestehen, wir haben den Weinstock nicht gepflegt, wir haben ihm kein Wasser gegeben, nicht mit ihm gesprochen und ihn nicht regelmässig besucht.

So wie mit dem Weinstock oder einer anderen Pflanze ist es mit Jesus, er möchte, dass wir ihn regelmässig besuchen und mit ihm sprechen, damit die Gemeinschaft und die Verbundenheit Früchte trägt, denn er sagt: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben (Joh. 15,5).

Mit diesem Thema haben sich vor rund 8 Monaten 24 Kinder auf den Erst­kommunionweg gemacht. Wie die Rebe nicht ohne Weinstock gedeihen kann, so können auch wir nicht ohne die Gemeinschaft mit Jesus leben. In 13 Gruppenstunden, bei denen wir den Kindern Gottesdienstaufbau, die 10 Gebote, die 7 Sakramente und auch das Ostergeheimnis näherbringen durften, beim Sternsingen, Brotbacken oder natürlich bei der Wallfahrt zum Bruder Klaus, überall war die Präsenz und die Verbundenheit mit Jesus gegenwärtig. Diese Verbundenheit, die uns Kraft gibt und uns wachsen lässt, wie die Traube am Weinstock.

Die Verbundenheit zeigte sich natürlich auch untereinander, bei den Kindern und mit der ganzen Pfarrgemeinde, auch deshalb, weil wir zum Abschluss der Gruppenstunde immer die Vorabendmesse gemeinsam besucht haben. Dort sangen die Kinder Lieder, trugen Fürbitten vor, oder halfen bei der Gabenbereitung. Nun sind die Kinder bereit und voller Vorfreude Jesus in der Heiligen Kommunion zum ersten Mal zu begegnen.

Wir wünschen den Kindern und ihren Familien von Herzen Gottes Segen und möge die Verbundenheit mit Jesus Christus immer grüne Blätter der Hoffnung tragen.


 

Der gute Hirte

Der 4. Sonntag der Osterzeit ist der Gut-Hirt Sonntag. An diesem Sonntag werden wir daran erinnert, dass Christus der Gute Hirte ist und zugleich beten wir für gute geistliche Berufungen.

Christus der gute Hirte:

Er ist der Hirte. Er weist uns den Weg, er sorgt für uns, er beschützt uns. Das ist die tröstliche Wirklichkeit. Wir sind nicht allein. Dieser Hirte ist aber nicht abstrakt und unverbindlich. Er ist Mensch geworden, uns nahe. Seine Nähe wird sichtbar und erfahrbar in den Hirten, die er uns schenkt und hier sind wir beim Priesterlichen Dienst.

Der Priester als Hirte:

Der Hirtendienst ist eine der zentralen Aufgaben des Priesters. Der Priester hat die Aufgabe, Christus als den Guten Hirten darzustellen. So ist es die Aufgabe des Priesters, in der Person Christus, des Hauptes, die ihm anvertraute Herde zu leiten, zu lehren und zu heiligen. Deswegen braucht es für die Leitung einer Pfarrei auch den priesterlichen Dienst.

Die Hirten und der Gute Hirt:

Die Hirten müssen mit dem guten Hirten in enger Beziehung leben. Nur so kennen sie seinen Willen und hören seine Stimme. Nur so können sie ihre Aufgabe erfüllen.

Trotzdem machen wir alle immer wieder die Erfahrung, dass mit dem Hirtendienst beauftragte Priester und Bischöfe ihrer Aufgabe nicht oder nur ungenügend gerecht werden. Da ist es sehr tröstlich, zu wissen, dass der Gute Hirte uns nicht verlässt und uns direkt zu Hilfe kommt und ergänzt, was am Dienst der Hirten unvollkommen ist.

Das Gebet für gute Hirten

Dennoch wäre es gut und sinnvoll, wenn wir möglichst viele gute Hirten hätten und so möglichst konkrete Erfahrungen der Hirtenfürsorge Gottes machen könnten. Deshalb sind wir eingeladen, am Gut-Hirt Sonntag für gute Priester- und Ordensberufungen zu beten und den kirchlichen Amtsträgern zu helfen, ihren Dienst treu und gut zu erfüllen.

Pfr. Stefan Kemmler


 

Hl. Sr. Faustyna
die Apostelin der Barmherzigkeit

Die in der ganzen Welt bekannte Apostelin der Barmherzigkeit Gottes wurde am 25. August 1905 im Dorf Glogowiec, in der Pfarrei Świnice Warckie, als drittes von zehn Kindern der Familie von Marianna und Stanislaw Kowalski geboren. Sie besuchte nur knapp drei Jahre die Schule, danach arbeitete sie als Dienstmädchen bei wohlhabenden Familien in Aleksandrów Lódzki, Lódź und Ostrówek, in der Gemeinde Klembów bei Warschau.

In ihrem 20. Lebensjahr, am 1. August 1925, trat sie in die Kongregation der Schwestern der Muttergottes der Barmherzigkeit ein. Im Laufe der 13 Jahre, die sie in der Kongregation verbrachte, lebte sie in vielen ihrer Häuser, am längsten in Krakau, Wilna, Plock und Warschau, wobei sie als Köchin, Gärtnerin und Pförtnerin arbeitete. Sie erkrankte an Lungen- und Darmtuberkulose. Darüber hinaus ertrug sie auch grosse geistige Leiden, weil sie ihr Leben für die Sünder zum Opfer gebracht hatte, insbesondere für diejenigen, deren Erlösung gefährdet war.

Sr. Faustyna, deren Leben allem Anschein nach grau und eintönig war, führte ein aussergewöhnlich tiefes mystisches Leben. Ihr wurden viele aussergewöhnliche Gnaden zuteil, u. a. die Gabe der Kontemplation, verborgene Wundmale, Bilokation, Prophetie, Lesen in menschlichen Herzen, mystisches Verloben und Vermählen, wobei sie die Gipfel der Vereinigung mit Gott auf Erden erlangte.

Schwester Faustyna starb im Kloster der Kongregation in Krakau Łagiewniki am 5. Oktober 1938. Während des Zweiten Weltkrieges nahm der Ruhm ihrer Heiligkeit schnell zu, weil die Menschen durch ihre Fürsprache viele Gnaden erbaten. Der Informationsprozess über ihr heldenhaftes Leben wurde in Krakau in den Jahren 1965-67 durchgeführt. Währenddessen wurden ihre sterblichen Überreste vom ordenseigenen Friedhof in die Kapelle überführt.

Im Jahre 1968 wurde in Rom der Prozess der Seligsprechung eröffnet, der mit dem Dekret über die Heldenhaftigkeit der Tugenden der Schwester Faustyna und mit einem Dekret über das Wunder, das durch ihre Fürsprache erbeten wurde, endete. Am 18. April 1993 wurde Schwester Faustyna vom Heiligen Vater Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom selig gesprochen und am 30. April 2000 heiliggesprochen. Ihre Reliquien ruhen auf dem Altar, unter dem berühmten Gnadenbild des Barmherzigen Jesus im Sanktuarium in Krakau-Łagiewniki.

Jesus wählte Schwester Faustyna als Seine Sekretärin und Apostelin Seiner Barmherzigkeit, um durch sie der Welt die große Botschaft zu verkünden.

De Pascale Gaetano


 

Berufen - von Gott berufen

Die meisten Menschen sehnen sich nach einem glücklichen und erfüllten Leben. Viele machen sich auf die Suche nach Wahrheit und Sinn. Wir kennen den Weg der Berufung.

Bei der Berufung sucht Gott den Menschen. Der Weg läuft also in die andere Richtung. Der Herr ruft uns: „komm, folge mir nach“ und wir können diesem Ruf antworten, ihm folgen. Das Modell der Berufung hat einerseits einen grossen Vorteil - ich weiss, dass ich nicht ins Leere gehe, denn ich gehe dem entgegen, der mich ruft – und andererseits eine grosse Herausforderung – ich muss dem vertrauen, der mich ruft. Bei der Berufung kommt es also wesentlich darauf an, dass ich den Ruf höre und dem, der ruft vertraue. Beides können wir üben.

 

Das Vertrauen zum Herrn wächst dadurch, dass wir ihn immer besser kennenlernen. Wir hören aus seinem Leben in der Heiligen Schrift, wir verbringen Zeit mit ihm im Gebet und wir danken ihm für das, was er in unserem Leben für uns tut.

Beim Hören ist es etwas schwieriger: Wir müssen erstens die nötige innere Ruhe haben, um hören zu können. Zweitens aus all den Stimmen, die wir hören die Stimme des Herrn erkennen. Dabei dürfen wir wissen, dass der Herr nicht einfach nur spricht, sondern dass er mit uns spricht, zu jedem von uns ganz persönlich. Und genau hier haben wir eine Hilfe, um die Stimme des Herrn zu erkennen: Wenn mich ein Wort anspricht, dann könnte es sein, dass es vom Herrn kommt.

In den diesjährigen Karwochen-Impulsen möchten wir Gelegenheit geben, der Frage der Berufung etwas nachzugehen. Äusserer Anlass ist dabei sicher, dass Diakon Beat Reichlin im Juni zum Priester geweiht wird, also in besonderer Weise dem Ruf Gottes folgt. Aber die Berufung betrifft nicht nur einige wenige Menschen oder Lebensentscheidungen. Das Modell der Berufung ist grundlegend für unsere christliche Existenz. Jeden Tag sollten wir dem Ruf Gottes folgen und in den verschiedenen Lebenssituationen hat unsere Berufung ein je eigenes Gesicht Einige davon möchten wir in dieser Karwoche etwas genauer ansehen.

Pfr. Stefan Kemmler

 

MIITTEILUNGEN

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