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Die Fischpredigt des hl. Antonius

Das Buss-Sakrament, die Beichte

Fr    18.00 – 18.45 Uhr
Sa    16.45 – 17.15 Uhr
oder nach Vereinbarung

Bussandachten mit anschl. Beichtgelegenheit:

finden jeweils vor Ostern und Weihnachten statt, nähere Angaben werden im Pfarrblatt KIRCHE heute publiziert.

Ablauf der Beichte

Nachdem der Beichtstuhl betreten wurde, begrüßt der Priester den Beichtenden. Dieser macht anschließend das Kreuzzeichen und spricht:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Daraufhin antwortet der Priester:

Gott, der unser Herz erleuchtet, schenke dir wahre Erkenntnis deiner Sünden und seiner Barmherzigkeit.

Antwort: Amen.

Es folgen das Bekenntnis der Sünden und das Beichtgespräch. Dabei übernimmt der Beichtende eine Busse – zumeist in Form eines Gebets – zur Genugtuung für seine Sünden.

Anschließend spricht der Beichtende ein kurzes Reuegebet und der Priester erteilt die Absolution mit folgenden Worten:

Gott, der barmherzige Vater, hat durch den Tod und die Auferstehung seines Sohnes die Welt mit sich versöhnt und den Heiligen Geist gesandt zur Vergebung der Sünden. Durch den Dienst der Kirche schenke er dir Verzeihung und Frieden.

So spreche ich dich los von deinen Sünden.

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Antwort: Amen.

Priester: Dankt dem Herrn, denn er ist gütig.

Antwort: Sein Erbarmen währt ewig.

Daraufhin entlässt der Priester den Gläubigen. Er hat mit folgenden Worten des Priesters Vergebung für seine empfangen:

Der Herr hat dir die Sünden vergeben. Geh hin in Frieden.

Das Beichtgespräch

Alternativ zur Beichte im Beichtstuhl bieten Priester das so genannte Beichtgespräch an. Es findet meist in einem Nebenraum der Kirche oder im Pfarrhaus statt. Während des persönlichen Gesprächs bekennt der Beichtende seine Sünden und zeigt seine Reue. Der Priester spricht die Worte der Vergebung und legt dem Gläubigen die Hände auf.

Das Beichtgeheimnis

Bekennt ein Christ im Sakrament der Beichte seine Sünden, ist der Priester zur völligen Geheimhaltung verpflichtet. Egal wie schwerwiegend mögliche Argumente sein können, der Priester kann vom Beichtgeheimnis nicht entbunden werden. Vor Gericht kann er das Zeugnisverweigerungsrecht geltend machen.

 

 

Die Beichte

In der unserer Kirche ist sie eines der sieben Sakramente.

Das Buss-Sakrament bewirkt die Wiederherstellung der Tauf­gna­de, die für das ewige Leben bei Gott notwendig ist. Für eine gültige Beichte müssen fünf Voraussetzungen gegeben sein:

  1. Gewissenserforschung,
  2. Reue,
  3. guter Vorsatz,
  4. Bekenntnis und
  5. Wiedergutmachung

Grundlegend bei der Beichte ist die sakramentale Lossprechung, die nur durch einen Priester in persona Christi und in persön­licher Gegenwart des Beichten­den erteilt werden kann.