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Beschreibung

Chor rechts: Epistelseite

Das Auge Gottes: Sinnbild für die Gegenwart Gottes.

Die Strahlen die von einem kleinen Auge Gottes zu Wol­kenkränzen und zur Erdkuppe ausgehen: Geist und Wille Gottes in der Schöpfung der Welt.

Der siebenarmige Leuchter: Rückverweis auf den Leuchter der Juden, auch Sinnbild für die sieben Gaben des Heiligen Geistes, auch Osterleuchter als Sinnbild des Abendmahls.

Die Schlüssel Petri: Sinnbild der Kirche deren Oberhirte Christus die Gewalt zu lösen und zu binden gab.

Chor links: Evangelienseite

Die Symbole der vier Evangelisten:

Der Engel: Matthäus

Der Löwe: Markus

Der Stier: Lukas

Der Adler: Johannes

An der Kommunionbank

Pelikan, seine Jungen mit dem Herzblut nährend: Sinnbild für ds Opfer Christi (dopelt)

Ölbaum mit Inschrift VITA: Lebensbaum, auch Mariensymbol

Brotkorb tragender Fisch: Abendmahls­brot

Rebstock mit zwei Trauben: Abend­mahls­wein

Tisch mit Brot und Wein. Abendmahl

Lamm mit Brotkorb und Palmzweig: Christus des Palmsonntags, der das Abendmahlsbrot mit sich trägt

Zwei Tauben am Kantharosgefäss: Wein

Fünf Ähren: Brot

Zwei geflügelte Engel über der Bundes­lade: Verbindung zum alten Testament

Aufspringender Fisch: Die durch Taufe und Abendmahl lebendig gewordenen Seele

 Lamm mit Brotkorb und Palmzweig (2.)

Die Terrakotta-Reliefs von Max Uehlinger

Die Fotos der Symbol-Reliefs wurden uns freundlicherweise von unserem Pfarreifotografen Bernard Prétôt zur Verfügung gestellt.

Über dem Hauptaltar

In der Mitte das Osterlamm. Links und rechts: je vier leicht vergoldete Lämmer, zur Mitte zugehend, in unterschiedlicher Dar­stellung.

Hauptaltar Vorderfront

Das Schiff mit Kreuzsegel,

das hochbeladen mit Broten durch die Wellen zieht. Die Inschrift besagt, was das Symbol meint: PANIS VITAE / PANIS DE COELO. Das Panis angelorum, das in der Fronleichnams-Prozession besungen, die Hostie, vom Schiff der Ekklesia durch die Gefahren und Wellen bewahrt und den Gläubigen gebracht wird.

Der Hauptaltar

Die Tabernakel des Haupt­altars sowie der Seitenaltäre sind in schimmernden Goldplat­ten, einer vergol­deten Messinglegierung ausgeführt. Geschmückt mit teils durchsichtigen, teils opaken Emailfeldern. Formen und Technik erinnern an mit­telalterliche Goldschmie­dekunst.

Darüber die an früh- und hochmittelalterliche Formge­bung erinnernden plastischen Kruzifixe.

Die Altardecke mit Schiff- und Fischsymbolen, mit Kreuz­zeichen streng geometrisch ornamental, nach Mosers An­gaben gewoben, korrespon­diert in ihrer Farbgebung mit den Glasfenstern als einziges Element in dieser Intensität im Chor.

 

Quelle Text: Auszug aus
Die Antoniuskirche in Basel
Birkhäuser Verlag 1991