skip to content

Das Fenster an der Chorwand:
Glorifikation des hl. Antonius, Gemein­schafts­werk von Hans Stocker und Otto Staiger.

Schwerfällige Entscheidungen und
ständige Korrekturen

Etwa ein halbes Jahr nach der Grundsteinlegung  durch Dekan Constantin Weber wurde im März 1926 ein Wettbewerb für die Glasfenster der gerade entstehenden Antoniuskirche ausgeschrieben. Als Gewinner aus dem Wettbewerb gingen zwei Basler Künstler Hans Stocker (1896-1983) und Otto Staiger (1894-1967) hervor, die den ersten und den zweiten Preis bekamen.

Etwa vier Jahre lang arbeiteten sie an den Glasfenstern und mussten dabei einige Krisen durchstehen, welche an schwerfälligen Entscheidungen und ständigen Korrekturen an den Vorlagen seitens der Kommissionen lagen. Heute wird die Arbeit der Künstler Stocker und Staiger und Mosers Format-, Farb- und Kompositionsentwürfe zu den Fenstern als grossartiger Durchbruch in der Erneuerung der Glasmalerei gewürdigt.

Das Programm zum Wettbewerb vom 2. März 1926 schrieb unter anderem die Themen für die Fensterfelder vor. Alle Felder sollten ursprünglich Epistel aus dem Leben des hl. Antonius darstellen. Von diesen kamen aber nur fünf zustande. Die heutigen, ausgeführten Sujets der Glasfenster gehen auf den Entscheid der engeren Baukommission vom 29. November 1926 zurück und zeigen auf der Strassenseite fünf Episoden aus dem Leben Jesu Christi und auf der Hofseite fünf Episoden aus dem Leben des hl. Antonius. Der thematische und künstlerische Höhepunkt der Fensterzyklen ist das Fenster an der Chorwand Glorifikation des hl. Antonius, das  von beiden Künstlern zusammen gemacht wurde. 

Siehe auch:

Motiv-Beschreibung >>