Maria – Immerwährende Hilfe. Das Mosaik in der Antoniuskirche in Basel. Das Original befindet sich in der Kirche Sant'Alfonso, Rom.

Durch Maria zu Jesus

Durch Jesus allein gelangen wir zu wirklich erfülltem Leben, zum Leben in Fülle und Maria ist der schnellste und sicherste Weg zu Jesus. Warum? Weil der Sohn Gottes durch Maria zu uns gekommen, Mensch geworden ist. Sie hat uns den Erlöser geboren. Jesus wiederum hat Maria vom Kreuz herab dem Jünger Johannes zur Mutter gegeben. So ist sie auch für uns zur Mutter geworden, und sie führt uns zu ihrem Sohn, wenn wir uns ihr anvertrauen.
Mutter Teresa pflegte zu beten: .Maria, meine liebste Mutter, gib mir dein Herz, so schön, so rein, so unbefleckt, so voll Liebe und Demut, damit ich wie du Jesus empfangen kann, und damit ich eile, ihn andern zu bringen..
Sich in einem bewussten Akt ganz Maria anzuvertrauen, Leib, Seele, Denken und Fühlen unter ihren Schutz zu stellen, in ihre Hand zu legen, damit sie uns führen und leiten kann, das versteht man traditionellerweise unter dem Begriff .Marienweihe..
Der hl. Ludwig Maria Grignon de Montfort hat in seinem .Goldenen Buch. einen Weg beschrieben, der uns helfen kann, diese Weihe m.glichst fruchtbar zu vollziehen. Er r.t, sich in 33 Schritten auf die Weihe vorzubereiten und sich dabei von allem zu l.sen, was uns von Jesus fernh.lt, über die eigene Berufung nachzudenken, das Geheimnis der Gottesmutter zu betrachten, den
Herrn tiefer kennenzulernen und sich schliesslich ganz der Führung der Gottesmutter anzuvertrauen.
Dieses Prinzip der Hingabe an Maria hat im Verlauf der Jahrhunderte, aber ganz besonders seit Fatima, grossen Einfluss gehabt auf das Leben vieler Katholiken. Insbesondere war es der heilige Papst Johannes Paul II. der die Weihe seines Pontifikates an Maria sogar in seinem Wappen und in seinem Wahlspruch (totus tuus) festgehalten hat. Am 13. Mai 1984 und dann noch einmal zusammen mit allen Bisch.fen weihte er die Welt und besonders Russland dem unbefleckten Herzen Marias. Die Geschichte
spricht hier eindeutig für sich. Auch Papst Franziskus hat seine erste Ansprache an die Gl.ubigen mit den Worten beendet mit der Ankündigung, dass er gleich am kommenden Morgen seine Diözese (Rom) dem Schutz der Mutter Gottes anvertrauen wolle. Ich bin froh, dass unser Pastoralraum am Gedenktag des unbefleckten Herzens Marias errichtet wurde, und wir ihn dem Schutz
der Mutter Gottes anvertrauen konnten.
Nachdem nun der Jahrestag der Errichtung immer näher rückt, wäre es schön, wenn m.glichst viele Gl.ubige auch ihr eigenes Leben der Führung der Gottesmutter anvertrauen kännten. In den Tagen bis zum Gedenktag des unbefleckten Herzens Marias (der in diesem Jahr auf den 29. Juni fällt und vom Hochfest der Apostelfürsten Petrus und Paulus überlagert wird) könnten wir uns mit den Anregungen des hl. Ludwig Maria Grigon de Montfort auf diese Weihe vorbereiten und dann am 29. Juni im
Vorabendgottesdienst die Weihe unseres Pastoralraumes erneuern und auch unser eigenes Leben dem Schutz der Gottesmutter anvertrauen.

Jungfrau, Mutter Gottes mein,
lass mich ganz Dein eigen sein!
Dein im Leben, Dein im Tod,
Dein in Unglück, Angst und Not,
Dein in Kreuz und bitt’rem Leid,
Dein für Zeit und Ewigkeit.

Amen.

Pfr. Stefan Kemmler


Gedanken zum Muttertag

 

Am zweiten Sonntag im Mai ist es wieder soweit. Weltweit überlegen sich Millionen von Söhnen und Töchtern, wie der Tag zu Ehren aller Mütter ein festlicher Sonntag der Freude und der Dankbarkeit werden könnte. Alles, was Mutter heisst, soll dann gebührend gefeiert werden.

Schon die grossen Kulturen verraten uns, wie das Wort Mutter zu allen Zeiten zum Herz einer jeden Sprache gehört: Lateinisch Mater, Italienisch Mamma, Griechisch Mätär, Englisch Mother. Wir sprechen von Muttersprache, Mutterschoss, Mutterherz, Mutterliebe, Mutterfreude, Mutterglück, Mutterbrust, Muttersegen, oder Mutterwitz.

Nur kranke Völker und dekadente Kulturen sträuben sich gegen eine gesunde Hochachtung der Mutterschaft. Mütterliche Geborgenheit macht Menschen stark. Völker, Familien und Kulturen, die ihre Mütter ehren und ihrem Wirken Raum geben, werden getragen und beschenkt vom mütterlichen Segen. Mütter, die sich ihrer Kinder annehmen, vermitteln unserer heranwachsenden Generation Lebenskompetenzen, die sonst nur schwer zu gewinnen sind.

Auch die Bibel lehrt uns diese Zusammenhänge: «Ehre deinen Vater und deine Mutter, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt!» (Exodus 20,12). Die Erziehung der Kinder gehört seit je zu den schwierigsten, aber auch zu den verheissungsvollsten Künsten des Lebens. An einem gesunden Verhältnis der Eltern zu ihren Kindern und umgekehrt entscheidet sich, wem in Zukunft unser Land gehören wird.

Was für eine elementare und hochaktuelle biblische Aussage! Wer Ohren hat zu hören, der höre. Unser Muttertag ist aktueller denn je.

Gaetano De Pascale


 


Erstkommunionkinder 2019

Jesus mein Freund

Von klein an haben wir sie und sie begleiten uns das ganze Leben hindurch: Freunde! Freunde zu haben ist etwas Wunderbares, gemeinsam spielen, Hausaufgaben machen, die Freizeit und das Wochenende zusammen verbringen oder sogar gemeinsam in Urlaub fahren. Mit Freunden geht man durch Dick und Dünn, teilt Glück und Leid, Sonnenschein und Regen, kurzum man ist einfach immer füreinander da. Doch Freundschaften sind leider auch sehr zerbrechlich, ein kleiner Streit, eine Meinungsverschiedenheit oder eine örtliche Trennung und schon ist der beste Freund oder die beste Freundin weg und man steht wieder mal alleine da. Viele Freundschaften kommen und gehen im Laufe unseres Lebens, doch es gibt ihn, diesen einen Freund, der uns von unserer Geburt an bis in den Tod begleitet – Jesus. Er ist immer und überall bei uns, hat jederzeit ein offenes Ohr für unsere Anliegen, hilft und tröstet uns und er vergibt uns, wenn wir vom richtigen Weg abgekommen sind. Wie er uns genau seine Freundschaft, die uns ein Leben lang begleitet, zeigt und wie wir die Verbindung mit ihm pflegen können, diesem Geheimnis sind unsere 33 Erstkommunionkinder in den letzten acht Monaten ganz intensiv und interessiert nachgegangen. Im Sakrament der Taufe beginnt unsere Freundschaft mit Jesus. Im Sakrament der Versöhnung zeigt sich die Freundschaft, indem er uns unsere Schuld vergibt und uns so annimmt, wie wir sind. Mit dem Heiligen Geist stärkt er uns bei unserer Firmung und im Sakrament der Krankensalbung steht er uns immer wieder in schweren Zeiten bei. In der Eucharistie zeigt er uns seine Freundschaft, indem er sein Leben für uns hingibt. Wie erhalten und stärken wir selbst nun aber die Freundschaft mit Jesus? Auch da hat uns Jesus bereits den Weg bereitet, indem er uns die 10 Gebote geschenkt hat. Richten wir unser Leben nach diesen 10 Geboten aus und nehmen uns, gerade in dieser doch so hektischen Welt, immer wieder Zeit im Gebet mit Jesus in Kontakt zu treten, ihm zu danken oder auch unsere Bitten zu deponieren. Können wir auf diesem Weg bleiben, dann steht dieser wunderbaren Freundschaft nichts mehr im Wege. Am 5. Mai dürfen die Erstkommunikanten zum ersten Mal das Zeichen seiner Freundschaft in der Eucharistie empfangen. Wir wünschen allen Kindern und ihren Familien, dass sie dieses Geschenk der Freundschaft und diese unendliche Liebe immer wieder von neuem annehmen und erwidern. Jesus, unser Freund, der uns liebt solange wir leben.

Unsere Erstkommunionkinder: Elias Blasbichler, Jonathan Cancela Rey, Zaira Caroli, Asia Chiarolanza, Cristian De Marco, Salvatore De Simone, Elaida De Vito, Rosa Fandino, Selene Flores Alvarez, Giuliano Fresta, Nerea Fresta, Denis Gomez, Ivan Gregorovic, Avery Jade Guanlao, Anna Heckendorn, Vanessa Holbro, Kolja Hug, Binah Kamber, Jesbin Kurikkattil, Luc Lorenz, Ailin Lukose, Lidia Mastroberardino, Jonah Müller, Rebecca Padavil, Noemy Priolo, Leander Schai, Marta Simon Bärwart, Anna Stojanovic, Marc Storer, Noah Thoma, Delia Trevisi, Joaquin Vasquez Rocha, Mila Wülser.

Für das Erstkommunionteam: Pia Dongiovanni